• Brandenburg-Cup mit achtbaren Leistungen

Vom international stark besetzten BB-Cup kehrten die Bucher-Ringer-Wölfe mit Medaillien und Platzierungen die Heimreise an. Bei den Kadetten rang sich Umar Maglaev (63kg) mit sehenswerter Leistung ins Finale. Dort stand er dem amtierenden Deutschen Meister Etienne Kinsinger aus dem Saarland gegenüber. Mit einem beherzten Kampf verlangte er seinem Gegener viel ab, unterlag aber dann doch klar durch technische Überlegenheit. Im Turnierverlauf besiegte er die Wittener Diyar Dünder und Nick Jakobs klar, sowie den Polen Marek Magdziak.

Gold bekam Abu Gedaev (42kg) leider kampflos überreicht. Beachtlich auch das Abschneiden von Jonas Radatz (50kg), der im Viertelfinale den Dänen Mikkel Pedersen, nach einem harten Kampf durch seine offensive Kampfweise letztendlich auf Schultern bezwingen konnte. Im Halbfinale stand er dem Bronzemedaillengewinner der Deutsche Alexander Ginc (Torgelow) gegenüber, in diesem Kampf war er chancenlos. Im Kampf um Platz drei war der Ungar Mark Arvai klar der Bessere, so blieb am Ende Platz fünf.

Bei den C/D Jugendlichen hatten die Bucher 4 Starter. Eine gute bis sehr gute Leistung lieferte Yannik Bitterling ab. Nach vier Siegen, in denen Yannik zeigte,  zu welchen spektakulären technischen Ausführungen er in der Lage ist, verlor er leider, nach vier Siegen, auf Grund von taktischen Fehlern die entscheidenden zwei Kämpfe zur Medaille. Mit mehr Schnellkraft in der Ausführung und der Verbesserung der Situationsanalyse im Kampfverlauf wird sich Yannik weiter nach vorn kämpfen. Trotz seiner persönlichen Enttäuschung, Yannik ist auf dem besten Weg sich weiter zu steigern!! Glückwunsch zu Platz vier.

Mit den Jungspornen James Schreiner und Ayub Gedaev schickten die Bucher zwei Lernende auf die Matte. Beide haben sich schon wacker geschlagen, konnten aber noch nicht vorne mitmischen. Trotzdem waren schon vieler gute ringkampfspezifische Dinge zu erkennen, die es gilt kontinuierlich auszubauen. Der vierte im Bunde war Paul Uthleb, der in seinen vier Kämpfen einmal siegte und in den verlorengegangenen Auseinandersetzzungen vieles vermissen ließ. Zu anfällig auf jegliche Ansätze gegnerischer Techniken. Er brauch mehr Stabilität und größere Wettkampfkonzentration um sich zu verbessern.