• Gold durch Phillip beim Hanse-Cup in Demmin

Die Bucher Ringergruppe beteiligte sich recht erfolgreich am XI.Pokalturnier der Hansestadt Demmin. Auf die Matte gingen sechs Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler, darunter auch zwei Mädels, die sich schon wacker schlugen. Hervorzuheben der sehr gute kämpferische Einsatz von Angi Marquardt, die den technisch übelegenen Gegnerinnen doch sehr viel entgegenzusetzen hatte! Leoni, die zweite Starterinn im weiblichen Bereich konnte ihre Kämpfe nutzen, um sich weiterzuentwickeln, denn jeder Wettkampf hilft.
Bei den Jüngsten, der E-Jugend, kämpfte sich Jan Mainzer bis 28 kg ins Finale durch. Nach vier klaren Siegen, gegen zwei Demminer, einem Ringer aus Torgelow und einem Polen ging es im Finale gegen Grünheid aus Demmin. Hier war eigentlich mehr möglich, aber am Ende reichte es nicht. Jan hat einen sehr guten Wettkampf abgeliefert und zu Recht seine Silbermedaille erkämpft.
In der C-Jugend waren wir mit 3 Sportlern vertreten. Bis 34kg startete James Schreiner, der in seinen 4 Kämpfen nie zu seiner Form fand und folgerichtig Letzter wurde. Trainingsleistung und Wettkampfleistung klaffen weit auseinander, da wartet viel Arbeit auf ihn und den Trainern in der Zukunft, denn die Anlagen sind gut.
Ayub Gedaev, der zweite in der Altersklasse ging in der Gewichtsklasse bis 38kg in den Wettkampf. Ayub ist in der Lage auch gegen fast immer größere Gegner seine technische Vielseitigkeit in erfolgreiche Aktionen umzusetzen. Nach zwei klaren Siegen stand er gegen den Lübtheener Vogel im Finale. Es ging hin und her, aber leider zögerte er bei der Möglichkeit einen WB zu ziehen zu lange, setzte nochmal ab und ging dann auf KH auf Schultern. Trotzdem ein sehr schöner Wettkampf, bei dem eine deutliche Steigerung im Technikbereich zu erkennen war.
Bis 65kg startete unser Goldjunge Phillip Atorf. Gegen seine zwei Neubrandenburger hatte er keine Problem, auch wenn es an der Vielseitigkeit mangelt und auch zu oft taktische Defizite zu beobachten waren. 1x Gold und 2x Silber, Glückwunsch an die gesamte Gruppe. Schön war auch zu sehen, wie alle als Team aufgetreten sind und sich gegenseitig vorbildlich unterstützt haben. Das läßt Hoffnungen auf Weiteres keimen.