• Punkte in Hamburg liegen gelassen

Beim 3. Punktkampftag in Hamburg haben die Berliner Nordlichter einige Punkte liegen gelassen. Das Trainerteam hatte im Vorfeld schon objektiv eingeschätzt, dass es zum Sieg nicht reichen würde, aber wir wollten mehr Punkte holen als die KG Rostock gegen Hamburg. Auf Grund des Wettkampfeinsatzes beim Bodden-Cup fehlten Yannik Bitterling und Phillip Atorf, so waren wir gezwungen die Mannschaft etwas umzustellen. Prima der Auftritt von Florian Remany (28kg-FR), der in Hamburg zum zweiten Sieg in der Jugendliga kam. Durch eine tolle kämpferische Einstellung gelang ihm in der Schlußphase des Kampfes ein Punktsieg und so brachte er 3 Punkte auf das Berliner Konto.

James Schreiner(31kg-GR) und Ayub Gedaev (34kg-FR) finden in ihren Kämpfen bisher nicht zu ihren Stärken. So auch in Hamburg, wo beide auf Schultern verloren. In der Gewichtklasse bis 38kg-GR trat Pien Schippers an. Kämpferisch immer auf der Höhe des Geschehens, fehlte es ihm in diesem Kampf an etwas mehr taktischer Cleverness, um den erarbeiteten Punktvorsprung über die Zeit zu bringen. Er verlor mit dem Schlussgong nach Punkten und brachte einen weiteren Punkt für die Nordlichter ein. Aber das ist in in seinem Alter kein Beinbruch. Max Dittmer hatte auch seine Chancen mehr aus dem Kampf zu machen, aber sein Stehvermögen, wenn es hart auf hart zu geht fehlt noch in entscheidenden Kampfphasen, aber weiter so. Er hat bisher eine ordentliche Ligasaison gezeigt. Leider hatte Jonas Raetz kein Gewicht, so gingen die vollen Punkte an Hamburg. Auch im Freundschaftskampf hatte er zu wenig gebracht, um dem Gegener Paroli bieten zu können. Unser Capitano Aron Fauth rang in der 55kg Klasse und kam zu einem Aufgabesieg. Eine gute Vorstellung, trotz der Niederlage, bot Martin Hettler (63kg-FR). Aber er musste anerkennen, dass in dieser Auseinandersetzung der Hamburger Johannes besser war. Auch hatte die Begegnung im Schwergewicht von Justin Grunow positive Phasen. Bei mehr konzentriertem Training  und besserer Einsatzbereitschaft kann er seine Wettkampfleistung verbessern und den einen oder anderen Punkt für die Mannschaft sichern.

Am Ende verloren wir zu deutlich mit 8:31 Punkten.